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2014 Serie Wüstentage

Wüstentage

Zuerst ist sie nur Leere und Schweigen, denn sie gibt sich nicht für Liebschaften von einem Tag her“
(Antoine de Saint Exupéry)

Die Serie Wüstentage entstand nach Aufenthalten 2014/2015 in Ägypten. Die Bilder sind nach ägyptischen Orten, Oasen, Bergen etc. benannt.

Die auf den ersten Blick eintönige Sand- und Felsenlandschaft entfaltet nicht enden wollende Farbabstufungen in Ocker-, Braun-, Rot- und Grautönen.
Die Tageszeit setzt zusätzliche Akzente, vom gleißenden Mittagslicht bis zur Schwärze der frühen Nacht. Nur wenige Schritte hinter der „Hotelzivilisation“ taucht man in die Stille und Einsamkeit des Sandmeers. Nur der Wind und manchmal das Geräusch von rutschendem Sand und Geröll ist zu hören, was das Gefühl der Verlassenheit noch verstärkt. Für mich geht von dieser Landschaft eine Erhabenheit aus, so als wollte sie sagen, du bist willkommen kleiner Mensch, aber ich brauche  dich nicht, wenn du nicht so spielst wie ich mein Spiel des täglichen Werdens und Vergehens gestalte.
Diese Eindrücke waren ausschlaggebend für die Entstehung der Serie Wüstentage. Sowohl in gegenständlichen Arbeiten wie auch in abstrakten Kompositionen versuchte ich meine Stimmung wiederzugeben und das Spiel der Farben einzufangen.

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